Potsdam – ein Zeuge deutsch-preussischer Geschichte
Die Klasse KTF 6 der Kaufleute für Tourismus und Freizeit unternahm einen Ausflug ins nahegelegene Potsdam. Angefangen am Potsdamer Hauptbahnhof, erkundeten wir die ehemalige Residenzstadt aus König- und Kaiserzeiten.
Potsdam bietet neben dem Anschluss an Natur und weitläufigen Parkanlagen auch einiges an historisch interessanten Orten und Bauten vergangener Epochen.
Dabei spielt die Zeit des Absolutismus, sowie des 18. und 19. Jahrhunderts eine tragende Rolle und prägt bis heute das Stadtbild. Besucher aus aller Welt begeistern sich für die, oft noch immer in alter Pracht erstrahlenden Schlösser, Gärten und Kirchen.
Gelegen in großzügigen Ziergärten ist z.B. Park Sanssouci mit gleichnamigem Schloss, laut UNESCO: „…ein herausragendes Beispiel von Architekturschöpfungen und Landschaftsgestaltungen vor dem geistigen Hintergrund der monarchistischen Staatsidee.“
Nicht umsonst sind seit 1990 Park Sanssouci und einige andere beeindruckende Sehenswürdigkeiten aus dieser Zeit als Teil des Weltkulturerbes geschützt.
Verbindungen zur jüngeren Geschichte findet man im Schloss Cecilienhof, welches von Erscheinung und Aufbau mehr an ein englisches Gutshaus, als an ein Schloss erinnert. Ursprünglich einmal als Rückzugsort der kaiserlichen Familie gedacht, ist es heute vor allem durch die dort abgehaltene „Potsdamer Konferenz“ der alliierten Siegermächte von 1945 bekannt.
Die heutige Hauptstadt Brandenburgs bietet mit ihren zahlreichen Museen, der Nähe zur Havel und ihrer ursprünglich gehaltenen Stadtstruktur ein abwechslungsreiches Angebot für jedermanns Interessen.
Vor allem bleibt Potsdam aber ein faszinierender Zeitzeuge der deutsch-preussischen Kulturgeschichte.
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